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1200 Jahre Asperg (Druckversion)

Aktuelles

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Tausende Besucher beim großen Jubiläumsfest

1200 Jahre wollen gefeiert sein und die Asperger sowie zahlreiche Gäste von außerhalb ließen es am vergangenen Wochenende vom 19. bis zum 21. Juli auf der Königstraße, dem Marktplatz bis zum Kirchplatz aber mal so richtig krachen.

Die Vorbereitungen waren immens. Bereits ab Donnerstag wurde die Königstraße für dieses einmalige Ereignis gesperrt und mit dem Aufbau begonnen. Tagelang leistete der städtische Bauhof Vorarbeit, damit alles rechtzeitig gelingen konnte.

Bereits am Freitagabend ging es mit einem Platzkonzert der Stadtkapelle los. Unter der Leitung von Stadtmusikdirektor Erwin Gutmann wurde ein buntes Potpourri verschiedenster Musikrichtungen geboten. Und bereits am ersten Abend war der Marktplatz prall gefüllt.

Premiere hatte an diesem Abend auch das Esele. Eigens zum Stadtjubiläum wurde mit Wasser aus der Alltachquelle ein Jubiläumsbier gebraut. Die Nachfrage war so enorm, dass ein weiterer Brauvorgang bereits in Bearbeitung ist.

Am Samstag starteten dann auch die Stände mit dem Festbetrieb.

Gemeinsam mit Bürgermeister Eric Houlley aus der Partnerstadt Lure vollzog Bürgermeister Christian Eiberger den Fassanstich. Wieder einmal konnte bewiesen werden, dass die Städtepartnerschaft zwischen Asperg und Lure bestens harmoniert. Bürgermeister Christian Eiberger hielt den Zapfhahn fest und Lures Bürgermeister Eric Houlley schlug mit beiden Händen kräftig zu. Musikalisch umrahmt wurde der Fassanstich traditionell durch die Stadtkapelle.

An den zahlreichen Ständen der Asperger Vereine und den Foodtrucks in der Königsstraße erwartet die Besucher aus nah und fern allerlei Köstlichkeiten. Verdursten und verhungern war an diesem Festwochenende nicht möglich. Selbst die hochsommerlichen Temperaturen konnten die Besucher, die zu tausenden auf das Festgelände strömten nicht abhalten. Ausverkauft war das Schlagwort am Samstagabend bereits an einigen der Stände. Für Sonntag musste also nochmals kräftig nachgerüstet werden.

Und auch sonst war einiges geboten. Kostümführungen des Fördervereins Hohenasperg, ein Flugsimulator sowie ein Segelflugzeug konnten bestaunt und ausgetestet werden, in der Schwabenbühne gab es ein Kindertheater, die Königstraße wurde zum Vergnügungspark bzw. Basketballfeld umgemünzt und im Glasperlenspiel konnten Alt und Jung spannenden Märchen lauschen.

Auch der historische Markt in der Schulstraße und auf dem Kirchplatz zog zahlreiche Besucher an. Historisches Handwerk konnte dort besichtigt und gekauft werden. Große Anziehungskraft hatte vor allem das handbetriebene Holzriesenrad. Aber auch die Specksteinwerkstatt sowie das Schauprägen von Münzen zog die Besucher in den Bann.

Auch die Asperger Kirchengemeinden nahmen mit einem Stand teil. Die Michaelskirche lud unter dem Motto „Raum der Stille“ zum Verweilen ein. Manch ein Besucher nutzte die Gelegenheit, sich eine kurze Auszeit vom Festtrubel zu nehmen. Der Sonntag startete dann mit einem ökumenischen Gottesdienst auf dem Marktplatz.

Auch auf den zwei Bühnen auf dem Markplatz und dem Kirchplatz war ein abwechslungsreiches Programm geboten.

Musikdarbietungen, Livebands, Tanzvorführungen, Vorführungen Asperger Vereine oder auch des Friedrich-List-Gymnasiums sorgten für ein abwechslungsreiches Festprogramm, welches keine Langeweile aufkommen ließ. Die Theatergruppe des Friedrich-List-Gymnasiums führte weiterhin die Geschichte vom Asperger Esel auf.

Krönender Abschluss der Feierlichkeiten war am Sonntagabend dann das große Feuerwerk. Dieses war nicht nur länger als sonst üblich, sondern passend natürlich zum Stadtjubiläum auch mit einigen Spezialeffekten versehen.

Wir bedanken uns bei allen Helfern vor und hinter den Kulissen, bei den Mitarbeitern des städtischen Bauhofes, die über eine Woche lang fast rund um die Uhr beschäftigt waren, den Mitarbeitern des Stadtverwaltung und der Außenstellen, bei der Feuerwehr für die Stellung einer Brandsicherheitswache, dem Ortsverein des Deutschen Roten Kreuzes, beim Asperger Polizeiposten aber vor allem bei den Vereinen und Organisationen, die mit großem Engagement, vielen ehrenamtlichen Helfern und tollen Angeboten ein gelungenes Jubiläumsfest mit auf die Beine stellten.

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